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IFOY Gewinner

Neuestes Mitglied der STILL iGo Familie

Eine automatisierte Routenzuglösung

Der automatisierte Routenzug zeichnet sich durch hohe Prozesssicherheit, einfaches Handling sowie durch geringe Implementierungskosten aus. 

Für Unternehmen, die überwiegend schwere Lasten bewegen müssen oder die ihre Mitarbeiter bei der Arbeit entlasten möchten, ist die vollautomatisierte Routenzuglösung, die STILL auf der LogiMAT präsentiert, eine Option. 

Ein elementarer Schritt in Richtung Zukunft

Auf der internationalen Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss LogiMAT in Stuttgart steht in ihrem 15. Jahr unter dem Motto „Wandel gestalten. Digital – Vernetzt – Innovativ“.  

Im Fokus steht für STILL das jüngste Mitglied der iGo Familie – eine automatisierte Routenzuglösung. Mit dieser visualisiert STILL, wie in Zukunft eine intelligente Versorgung der Produktion mit Routenzügen realisiert werden kann.

Nach der erstmaligen Präsentation des LiftRunner Routenzugsystems auf der CeMAT 2016, geht STILL mit einem komplett automatisierten Routenzug einen entscheidenden Schritt weiter, um seine Kompetenz im Bereich Lean Logistik unter Beweis zu stellen. 

„Wir präsentieren auf der LogiMAT einen elementaren Schritt in Richtung Zukunft, indem wir zeigen, was im Bereich des Routenzugeinsatzes technologisch möglich ist“, erläutert Herbert Fischer, Head of Business Segment Tugger Train der STILL GmbH. „Maßgabe war es, die Prozesse unserer Kunden mithilfe von Automatisierung effizienter zu gestalten, damit diese Kosten reduzieren können. Mit unserer innovativen Routenzuglösung können wir einen durchweg automatisierten Warenfluss bis ans Produktionsband darstellen und so die taktgesteuerte Belieferung von Produktionslinien noch cleverer und wirtschaftlicher gestalten.“

Automatisierte Routenzuglösung

Die auf der LogiMAT vorgestellte Automatisierungslösung bildet alle Stationen des Warenflusses vollautomatisiert ab – von der Beladung des Routenzugs am Bahnhof über die Fahrt zu den einzelnen Stationen an der Produktionslinie bis hin zur Entladestation. Sie besteht aus einem automatisierten STILL Hochhubwagen EXV für die Be- und Entladung an den Bahnhöfen, einem automatisierten Schlepper, der den Routenzug anführt sowie aus automatisierten Standard E-Rahmen und Übergabestationen. Diese sind das Herzstück der STILL Routenzuglösung.

Auf dem E-Rahmen befindet sich anstelle eines Trolleys eine Fördertechnik in Form zweier elektrisch angetriebener Rollenbahnen. Um die Last abzugeben oder aufzunehmen, wird der automatisierte E-Rahmen vor die Übergabestation gefahren. Zwei Sensoren sorgen dafür, dass sich der E-Rahmen durch Absenken und Positionieren mit der Übergabestation kontaktiert. Der Be- oder Entladevorgang startet durch die Freigabe der Fördertechnik. Ein weiterer Sensor beendet den Fördervorgang und stellt dabei sicher, dass eine vollständige Be- bzw. Entladung erfolgt ist.

Der automatisierte E-Rahmen mit Übergabestation kann auch mit einem manuell betriebenen Schleppfahrzeug zur Be- und Entladung besonders schwerer Lasten an einzelnen Stationen der Produktionslinie genutzt werden. Eine klassische Routenzuglösung war hier in der Vergangenheit nicht geeignet, weil beim manuellen Routenzugeinsatz das Lastgewicht auf circa 500 Kilogramm je Anhänger limitiert ist, da die Last mithilfe von Manpower vom Trolley herunter- bzw. heraufgeschoben wird. Mit dem automatisierten E-Rahmen und der Übergabestation eröffnet STILL den Kunden neue Möglichkeiten. Jetzt können auch Lasten bis zu 1,5 Tonnen pro Anhänger per Routenzug zur Produktion gebracht werden.

Der Schlepper mit den E-Rahmen beginnt dabei seine Tour, indem er automatisch zu den Bahnhöfen am Supermarkt fährt und die E-Rahmen exakt vor die Übergabestationen platziert, auf denen sich Vollpaletten befinden. Diese sind zuvor mithilfe eines automatisierten STILL Hochhubwagen EXV aus dem Regal auf die Übergabestationen gesetzt worden. Dann startet die automatische Beladung der Paletten auf die E-Rahmen. Wenn alle E-Rahmen beladen sind, beginnt der Routenzug seinen Milk-Run – also die Belieferung der Produktionslinie. An der ersten Station angekommen, wird automatisch mithilfe einer Übergabestation, die Palette mit dem Material abgeladen. An der nächsten Station nimmt der nun frei gewordene E-Rahmen in gleicher Weise eine Leerpalette auf. Hat der Routenzug alle Stationen der Linie abgefahren, Vollpaletten abgeliefert und Leerpaletten aufgenommen, transportiert er die Leerpaletten zum Bahnhof, lädt diese ab und nimmt die dort schon parat stehenden Vollpaletten für die nächste Tour auf.

Mit dem automatisierten E-Rahmen und der Übergabestation eröffnet STILL den Kunden neue Möglichkeiten. Jetzt können auch Lasten bis zu 1,5 Tonnen pro Anhänger per Routenzug zur Produktion gebracht werden.

Automatische Lastabgabe/ -aufnahme: Um die Last abzugeben oder aufzunehmen, wird der automatisierte E-Rahmen vor die Übergabestation gefahren. Zwei Sensoren sorgen dafür, dass sich der E-Rahmen durch Absenken und Positionieren mit der Übergabestation kontaktiert.

Weitere Informationen finden Sie unter STILL Routenzüge und STILL EXV.

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