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Ein Tag in Barcelona

MIT FRANK KRUMBIEGEL – Als gebürtiger Westfale gibt es neben dem guten Wetter eigentlich nur zwei Gründe, in Spanien seine berufliche Laufbahn zu starten: die Liebe und STILL.

Meine Frau ist Spanierin, und was STILL angeht, so habe ich seit 1999 Stationen im Verkauf und im Mietgeschäft gemacht. Inzwischen ist meine Heimat das Gebrauchtgerätegeschäft. Privat bin ich leidenschaftlicher Segler und ab Windstärke vier ganz in meinem Element. Bei weniger Wind sorgen Joggen, Schwimmen und Radfahren für sportliche Dynamik.

Das Zentrum von Spaniens Mittelmeermetropole lässt sich leicht zu Fuß zu erkunden. Ich verrate Ihnen, was Sie sich auf jeden Fall ansehen sollten – also los: vamos! Erster Anlaufpunkt: Die monumentale Plaza de España. Von der Aussichtsplattform der umgebauten Stierkampfarena lässt sich die Promenade gut überblicken. Sie führt zwischen alten Messegebäuden zu den Wasserspielen (Fuente Mágica) und zum Palau Nacional.

Weiter geht es den Montjuics hinauf, wo wir auf halber Höhe das Olympiastadion erreichen. Ganz in der Nähe befindet sich die Station der Drahtseilbahn, mit der wir direkt zum Hafen schweben. Von hier aus lässt sich ganz Barcelona überblicken. Die Türme der gotischen Kathedrale, der Kirche Santa Maria del Pi, und natürlich der Sagrada Familia, der noch unvollendeten Kathedrale des Baumeisters Gaudi, prägen das Stadtbild. Wer sich entschließt, die Sagrada Familia zu besuchen, sollte seine Eintrittskarte im Voraus online buchen.

Die Fahrt mit der Drahtseilbahn bringt uns direkt in das schöne Stadtviertel Barceloneta, von wo aus wir einen sonnigen Spaziergang über die Hafenpromenade vorbei an Yachten und Restaurants bis zur 20 Meter hohen Kolumbussäule genießen. Sie zeigt übrigens Richtung Amerika. Von hier aus führt unsere Route über die etwa einen Kilometer lange Promenade La Rambla in Richtung Plaza de Catalunya vorbei am Opernhaus Liceu und der Plaza Real. Nach etwa 100 Metern biegen wir zum Markt La Boquería ab. Hier sollte man unbedingt eine Runde drehen und die Snacks probieren.

Nach diesem kulinarischen Abstecher führt unser Weg ins gotische Viertel. Es liegt direkt gegenüber auf der anderen Seite von La Ramblas. Historische Gassen mit Kopfsteinpflaster und jahrhundertealte Paläste machen unseren Spaziergang zur Zeitreise ins Mittelalter. Erster Anlaufpunkt ist die Kirche Santa Maria del Pi, wo Künstler auf dem angrenzenden Platz ihre Kunstwerke anbieten. Von dort aus führen enge Gassen in Richtung der gotischen Kathedrale. Direkt davor beginnt die Einkaufsstraße, die uns zur Plaza de Catalunya und weiter zum Paseo de Gracia führt, wo Gaudis Bauwerke La Pedrera und Casa Battlo einen Besuch wert sind.

Wer nicht schon vorher eine Paella genossen hat, sollte zum Abschluss auf jeden Fall eine der typischen Tapas Bars auf den Ramblas de Cataluña, parallel zum Paseo de Gracia besuchen – zum Beispiel die Ciudad Condal.

Der Abend gehört dann den Bars im Barrio „El Borne“, den Restaurants im „Puerto olímpico“ oder den Cocktailbars am Strand der Barceloneta. ¡Pásalo bien!