Die ideale Kombination von Schlepper und Hubgerät

Der KANVAN - ein Van für KANBAN im Einsatz

Der KANVAN - ein Van für KANBAN im Einsatz

Der Schlepper CX-T im Einsatz

Der Schlepper CX-T im Einsatz

Als führender Anbieter für die intelligente Steuerung der Intralogistik unterstützt die Hamburger STILL GmbH seine Kunden insbesondere auch bei der Umsetzung moderner Produktions- und Materialflusslösungen.

Deshalb präsentiert STILL erstmals einen vollwertigen Schlepper mit Hubeinrichtung. Die Kombination von Schlepper und Hubgerät erweitert das Einsatzspektrum von Routenzügen in erheblicher Weise ganz nach dem Motto: Der KANVAN - ein Van für KANBAN.

 

Ein vollwertiger Schlepper mit Hubeinrichtung

 

Der KANVAN ist ein vollwertiges Schleppfahrzeug, das auf dem Schlepper CX-T basiert. Ergänzend verfügt das neue Fahrzeug über eine fallweise einsetzbare Hubfunktion, z.B. für das Anheben von Paletten in bandnahe Regale oder ans Band, Anheben von Gegenständen auf Arbeitshöhe sowie das Be-/Entladen von Anhängern. Die klappbaren Gabeln sind dabei so am Heck des Geräts montiert, dass für den Fahrer beim Ziehen die volle Wendigkeit eines Schleppers erhalten bleibt. Will er ein Gut anheben, koppelt er die Hänger ab, klappt die Gabeln elektrisch aus und ist in kürzester Zeit in der Lage, sein Fahrzeug als Hubschlepper einzusetzen. Auf diese Weise ermöglicht STILL seinen Kunden, ihren produktionsbezogenen Materialfluss unter Einsatz von Schleppern zu optimieren, ohne im Einzelfall vor Ort auf die Möglichkeit des Hebens verzichten zu müssen. Die mögliche Hubhöhe orientiert sich dabei an der Höhe von Arbeitstischen bzw. Transportbehältern (ca. 1,20m). Es können Lasten bis ca. 500 kg angehoben werden. Zusätzliche Hochhubwagen an den jeweiligen Routen-Stationen können entfallen. Der Fahrer kann mit seinem Gerät alle Aufgaben innerhalb des Prozesses erfüllen.

 

Der KANVAN spielt in der Umsetzung von Konzepten des Lean Manufacturings und des Kanban-Prinzips eine wichtige Rolle. Nach dem Beispiel der Automobil-Industrie werden in zunehmendem Maße auch bei anderen Produktionsbetrieben Abläufe erstellt und umgesetzt, die auf dem Einsatz von Routenzügen basieren. Mit ihrer Hilfe werden Waren in Transportbehältern an ihren Verbrauchsplatz gebracht und dort gegen Leerbehälter ausgetauscht. Ein Zug besteht aus einem Schlepper und – je nach Transportvolumen – bis zu mehreren, gekoppelten Wagen. Bei entsprechender Planung von Rundtouren lassen sich große Transportvolumen ohne Leerfahrten bei hoher Auslastung bewältigen.

 

Im täglichen Arbeitseinsatz stellt sich aber schnell heraus, dass ein hubfreier Einsatz der Schlepperzüge nicht immer konsequent zu realisieren ist. Das Anheben von Ladungsträgern oder Gütern auf Arbeitsniveau, das Be- und Entladen eines Hängers, das Verräumen eines kurzfristig zwischengelagerten Ladungsträgers sind Tätigkeiten, die auch in modernen Konzepten weiterhin an der Tagesordnung sein werden. Hier besteht eine Lücke zwischen dem angestrebten, sinnvollen Einsatz eines Schleppfahrzeugs mit leichtem Auf-/Abstieg und dem Bedarf, in bestimmten Situationen begrenzte Lasten anheben zu können. Genau hier setzt der KANVAN an, den STILL neu entwickelt hat.

 

Routenzüge beliefern auf der Basis von so genannten internen Supermärkten die Produktionsorte (Bänder, Inseln, Zellen) einer Fertigung in einem festen oder einem bedarfsgesteuerten Takt. Dabei kommen vermehrt Schleppfahrzeuge zum Einsatz, die sich durch hohe Wendigkeit und gute Übersicht auszeichnen. Für solche Aufgaben hat STILL gerade erst das neue Schleppfahrzeug CX-T mit einer Zugleistung von vier Tonnen auf den Markt gebracht.

 

Wendig, komfortabel und dynamisch

 

Wichtige Merkmale des CX-T sind neben seiner Wendigkeit, der angenehm niedrigen Einstiegshöhe, dem guten Fahrkomfort (gefederte Standplattform) und der hohen Fahrdynamik mit einer Maximalgeschwindigkeit von 12 km/h insbesondere seine SE-Bereifung. In Verbindung mit der guten Bodenfreiheit kann der CX-T so nicht nur auf den hochwertigen Böden moderner Hallen, sondern gerade auch im Übergangsverkehr zwischen Hallen oder auf dem Hof eingesetzt werden. Dies ermöglicht dem Anwender ein wesentlich weiteres Einsatzspektrum und die logistische Verknüpfung von Zonen, die bisher durch schlechte Wegstrecken logistisch getrennt waren.