Vorreiter bei der weiteren Automatisierung der Intralogistik

Die intelligente Steuerung von Material- und Informationsfluss ermöglicht die Erschließung von Einsparpotentialen

Die intelligente Steuerung von Material- und Informationsfluss ermöglicht die Erschließung von Einsparpotentialen

Der Still Schubmaststapler FM-X für Tragfähigkeiten von 1,0 bis 2,5 Tonnen im Einsatz.

Der Still Schubmaststapler FM-X für Tragfähigkeiten von 1,0 bis 2,5 Tonnen im Einsatz.

Der neue Still-Schlepper CX-T eignet sich für Horizontaltransporte auch im Außeneinsatz.

Der neue Still-Schlepper CX-T eignet sich für Horizontaltransporte auch im Außeneinsatz.

Durch die zurückliegenden Anstrengungen ist man deutlich vorangeschritten. Damit wurde der Boden bereitet für das Heben weiterer Rationalisierungspotentiale in der innerbetrieblichen Logistik und Distribution. Dieses Thema wird auf der LogiMAT 2008 vom 19. bis zum 21. Februar 2008 auf der neuen Messe Stuttgart eine wichtige Rolle spielen. Die Hamburger Still GmbH wird aus diesem Anlass den autonomen Schubmaststapler FM-X präsentieren, der seine Feuertaufe bereits erfolgreich bestanden hat. Still hat mit diesem Fahrzeug und seinem "Bruder", dem autonomen Hochregalstapler MX-X, die Automatisierung der Intralogistik wieder einen großen Schritt weitergebracht.

 

Der FM-X ist komplett rechnergesteuert, zur Navigation nutzt er die Umgebungserkennung per Laser. Ein rotierender Laserscanner mit 180 Grad Öffnungswinkel tastet permanent die Umgebung des Fahrzeugs ab. Die so erstellten Bilder vergleicht ein Rechner mit hinterlegten Karten. Auf diese Weise ist eine Lokalisierung bis auf den Zentimeter genau möglich. Das Still-System basiert auf einem Hochleistungsrechner, einer extrem präzisen Sensorik und intelligenten Algorithmen. Eine integrierte Höhenansteuerung sorgt für die richtige Mast- und Gabelstellung zur Erfüllung der anstehenden Aufgaben.

 

Mit dieser Lösung ist Still der durchgehend vollautomatischen Selbstorganisation von Lagern wieder deutlich näher gekommen. Ohnehin gewinnen Themen wie Prozess- und Materialflussoptimierung immer mehr an Gewicht. Getrieben wird dieser Trend durch die anhaltende Notwendigkeit, die Kosten weiter zu senken. Dabei sind Total Cost of Ownership (TCO) für viele Akteure der Intralogistik zur eigentlichen Messlatte geworden. Still hat hier früh durch entsprechende Konzepte von verbrauchsarmen Antrieben bis hin zu besonders effektiven Materialfluss-Management-Systemen (MMS) Zeichen gesetzt. Entscheidend sind die Kosten für den Transport von A nach B, die konkreten technischen Einzelheiten obliegen immer häufiger den Fahrzeugbauern wie Still. Das Unternehmen hat unter diesen Vorzeichen auch die intelligenten Dienstleistungen weiter ausgebaut, die bis zum kompletten Flottenmanagement reichen.

 

Automatisierte Warenverfolgung mit Flurförderzeugen durch RFID

 

Vor diesem Hintergrund beteiligt sich Still auch erfolgreich am Projekt IdentProLog, das die RFID-Technik zur Erkennung von Ladungsträgern und Lagerplätzen nutzt und vom BMBF im Rahmen der „Forschung für die Produktion von morgen“ gefördert wird. Derzeit ist bei der KUKA Roboter GmbH ein Testfahrzeug von Still, ein Stapler vom Typ RX 20, im harten Dauereinsatz, um die Alltagstauglichkeit solcher Fahrzeuge nachzuweisen. Der RX 20 verfügt über eine RFID-Antenne, die das Flurförderzeug vollständig in den Informationsfluss integriert. Durch die RFID-Ausstattung wird der Stapler zu einem mobilen Gate, das bei jedem Umschlagsprozess die Information über die Veränderung der Lagersituation an das Lagerverwaltungssystem online, in Echtzeit und ohne Fahrerinteraktion weitergibt. So wird das Flurförderzeug zum direkten Koppelelement zwischen Waren- und Informationsfluss.

 

Neu auf der LogiMAT präsentiert Still den Schlepper CX-T, der verschiedene Einsatzbereiche erschließt. Dazu zählen die Industrie mit Anwendungen beim "lean manufacturing" in der horizontalen Transport-Organisation und der Instandhaltung, beim internen Transport für Produktion und Lager sowie in der Logistik beim Schleppen von Anhängern. Die Kunden des CX-T profitieren von einer hohen Umschlagsleistung, die durch eine bessere Batterienutzung erreicht wird. Der Schlepper bietet eine gute Sicht auf die Kupplung, SE-Bereifung und eine große Spurbreite – unter dem Strich alles auch Sicherheitsaspekte. Das Dreiradfahrwerk sorgt für hervorragende Wendigkeit. Zudem besticht der CX-T durch geringe Servicekosten. Faktoren dafür sind die geschützten Räder, der wartungsfreie AC-Antrieb, die gute Zugänglichkeit und die Möglichkeit der Laptop-Diagnose. Besonderen Wert hat Still auch auf eine durchgängige Ergonomie und ein besonders übersichtliches Cockpit gelegt.

 

Auch in Zukunft werden die Anforderungen an die Fahrzeugbauer nicht geringer werden, denn Umschlagsleistung und Verfügbarkeit sollen im Sinne weiter verbesserter Prozesse noch steigen. Deshalb muss die Zusammenarbeit bei Forschung und Entwicklung neuer Technologien zwischen Herstellern und Anwendern sicher noch enger werden. Still setzt einerseits immer wieder selbst technische Ausrufezeichen, ist andererseits aber auch offen für Kooperationen mit Kunden. In diesem Sinne ist die LogiMAT auch 2008 eine ideale Gesprächsplattform. Besuchen Sie uns auf dem Messestand 218 in Halle 8.