Service-Techniker kommen Online ins Haus

Weltweite Fernwartung von Kommissionierstaplern ermöglicht das STILL Online X-Modul. Durch den On-Demand Service werden Kosten für An- und Abfahrt sowie CO2-Emissionen vermieden.

Weltweite Fernwartung von Kommissionierstaplern ermöglicht das STILL Online X-Modul. Durch den On-Demand Service werden Kosten für An- und Abfahrt sowie CO2-Emissionen vermieden.

Der führende Anbieter in der intelligenten Steuerung von Intralogistik, die STILL GmbH in Hamburg, revolutioniert Service und Wartung ihrer Systemfahrzeuge (z.B. MX-X und EK 12). Dies bedeutet schnelleren Service, denn künftig können Fehler und Schäden per Fernwartung online in Echtzeit festgestellt und damit schneller behoben werden.

 

Was wie Zukunftsmusik klingt, ist bereits Wirklichkeit. Die zuständige Service-Abteilung wählt sich über das Online-X-Modul in die Steuerung des Fahrzeugs ein und beginnt einen gründlichen Check möglicher Fehlerquellen. Sollte sich die Störquelle online nicht auf Anhieb finden lassen, können die Techniker mit dem Fahrer verschiedene Prüfszenarien durchgehen, bis der Fehler gefunden ist. Per Telefon ist es deutlich wirtschaftlicher und umweltfreundlicher als die Anreise per Flugzeug oder Auto. Ergibt die Online-Diagnose, dass bestimmte Ersatzteile gebraucht werden oder Elektronikkomponenten auszutauschen sind, macht sich der Servicetechniker gleich mit den benötigten Teilen auf den Weg. Auch das spart Zeit. Ist nur ein Software-Update oder ein Software-Flash erforderlich, genügt ein Knopfdruck: Online wird die neueste Version aufgespielt.

 

Bei der Reparatur und Wartung von System-Fahrzeugen kommt es aufs Tempo an. Die Geräte operieren in schmalen, gerade 1,40 Meter breiten Gängen von Hochregallagern, wo sie Lasten von einer halben bis anderthalb Tonnen bis zu 13 Metern in die Höhe stemmen. Und das, wie in der Automobil- und Lebensmittelindustrie oder Logistik üblich, rund um die Uhr im Dreischichtbetrieb. Entsprechend hoch ist die Beanspruchung der Schmalgang-Fahrzeuge, die dennoch nicht ausfallen dürfen. Denn Stillstandszeiten können teuer werden, etwa wenn wegen ausbleibender Lieferungen die enggetaktete Produktion in der Automobilindustrie zum Stillstand kommt.

 

Das revolutionäre Service-Werkzeug funktioniert auf denkbar einfache Weise. Das Online-X-Modul wird entweder fest in das Fahrzeug eingebaut oder den STILL-Vertriebspartnern vor Ort als mobile Lösung in die Hand gegeben. Sie sind grundsätzlich die ersten Ansprechpartner oder der First Level Support. Das Modul verfügt über einen 2 Megabyte großen Speicher sowie über ein integriertes Modem, das die Echtzeitdiagnose erlaubt. Meldet das Fahrzeug oder sein Fahrer eine Störung, kann der Service-Techniker den Schmalgang-Stapler prüfen, ohne einen Schritt vor die Tür zu machen – sofern das Online-X-Modul fest eingebaut ist.

Wenn nicht, kommt die jeweils zuständige Serviceorganisation vor Ort, schließt das Online-X-Modul an den CAN-BUS an und beginnt anhand definierter Parameter und Zustände mit der Überprüfung.

 

Je nach Einsatzregionen empfiehlt sich der feste Einbau ab Werk, damit der STILL-Service Kunden schnell weltweit unterstützen kann – online versteht sich.

Das Online-X-Modul soll nicht nur zum Einsatz kommen, wenn Schäden am Fahrzeug bereits aufgetreten sind. Das Fahrzeug sollte es sich vielmehr proaktiv verhalten: Anhand vorgegebener Parameter gibt es in bestimmten Zeiträumen (täglich oder wöchentlich) den Technikern präzise Auskunfte über seinen Zustand, sei es per SMS oder Email. Das Fahrzeug meldet sich, wenn es sich in einem technisch kritischen Zustand befindet.

Die Vorteile des neuen Online-Moduls liegen für den Kunden auf der Hand. Durch den On-Demand Service erhöht sich die ohnehin schon hohe Verfügbarkeit der STILL-System-Fahrzeuge und vermindern damit Stillstandszeiten. Außerdem beschleunigt die Ferndiagnose die Fehleranalyse und verringert die Reparatur- und Wartungskosten. Viele externe Einsätze von Service-Technikern werden damit überflüssig. Kosten für An- und Abfahrt sowie CO2-Emissionen werden vermieden.