Intralogistik-Systeme
 

Automatisierte STILL-Seriengeräte

Kaum ein anderer Unternehmensprozess birgt ein ähnlich hohes Einsparpotenzial wie die Automatisierung eines Lagers bzw. einzelner Abläufe. Die Qualität der STILL Seriengeräte hat sich in zahlreichen Automatisierungsprojekten bestens bewährt. Für regalbezogene Transporte sind die automatisierten Schmalgang- und Schubmaststapler die ideale Lösung, im Bereich der Horizontaltransporte sind es die automatisierten STILL Hochhubwagen und Schlepper. Alle Fahrzeuge sind im dualen Betrieb einsetzbar, da es sich um STILL Serienfahrzeuge handelt, die nachträglich automatisiert wurden. Somit bleiben unsere Kunden stets flexibel.


STILL MX-X/MX-Q – AUTOMATISIERTE PRÄZISION IM SCHMALGANG.


Der automatisierte MX-X/MX-Q ist für schmale Gänge mit einer Lagerhöhe von bis zu 15 Metern konzipiert und findet seinen Weg selbstständig und vorzugsweise per Magnetpunkt- navigation. Als Alternative ist die Navigation mittels Lasertriangulation möglich – sinnvoll insbesondere in den Einsatzfällen, bei denen der MX-X/MX-Q auch größere Wegstrecken außerhalb der Gänge zurückzulegen hat. Sowohl der für besonders enge Gassen vorgesehene MX-Q mit Teleskopgabel als auch der MX-X mit Schwenkschubgabel, der bodenebene Lastspiele durchführen kann, sind mit dem Palletfinder verfügbar. Hierbei handelt es sich um ein Laser-Messsystem, das die genaue Position der Palette vor dem Lastzyklus bestimmt und die Position des MX-X/MX-Q daraufhin anpasst. So ist ein optimales Zusammenspiel von manuellen und automatisierten Transporten in den gleichen Lagerbereichen sichergestellt.


STILL FM-X – AUTOMATISCH INTELLIGENT UND EFFIZIENT.


Der automatisierte Schubmaststapler FM-X lässt sich vielfältig einsetzen – sei es im Breitganglager, beim Horizontaltransport oder auch im Einfahrregal. Sowohl im Breitganglager als auch beim Horizontaltransport navigiert der automatisierte FM-X standardmäßig mittels eines rotierenden Lasers, der Reflektoren in seiner Umgebung auf den Zentimeter genau erkennt und dafür sorgt, dass die Ware selbst in über 9 Metern Höhe mit höchster Präzision ein- und ausgelagert wird. Für die automatisierte Ein- und Auslagerung im Einfahrregal bietet sich, statt der normalerweise verwendeten Lasernavigation die Rasternavigation an, die anhand von im Boden eingelassenen Magnetpunkten navigiert.

Sind nicht unterfahrbare Ladungsträger zu transportieren, ist der FM-X mit seinem Schubmast das ideale Gerät für den Horizontaltransport dieser Paletten.


STILL EGV-S – FÜR MEHR INDIVIDUELLE DYNAMIK IM LAGER.


Das Standardfahrzeug für den automatischen Horizontaltransport ist der EGV-S, dessen Abmessungen folgende Vorteile bieten: Lastzyklen mit bis zu 6 Metern Höhe garantieren die Übergabe und Übernahme von Lasten an und von Schmalganglagern. Die schmale Bauform ermöglicht das Navigieren auf engem Raum und eine kompakte Tourenbereitstellung von Paletten in Blockspuren – fertig zur Abholung durch den LKW-Fahrer. Die Navigation findet hier, wie auch bei dem automatisierten FM-X, standardmäßig per Lasertriangulation statt. Somit eignet sich der EGV-S mit bis zu 2.000 kg Tragkraft ideal für den Einsatz in der Produktionsversorgung und -entsorgung. Er bietet sich aber ebenso als Alternative zur klassischen Fördertechnik in der Vorzone an.


STILL EK-X – KOMMISSIONIEREN AUF EINEM NEUEN LEVEL.


Beim vollautomatisierten EK-X übernimmt der Kommissionierer nur noch die Arbeiten, die derzeit nicht mit vertretbarem Aufwand zu automatiseren sind: Das Picken und Stapeln der Ware auf dem Ladungsträger. Das Fahren übernimmt der vollautomatisierte EK-X. Die Vorteile liegen auf der Hand: Kein Suchen der nächsten Pickposition, keine langwierigen Fahrten mit dem leeren oder voll beladenen Kommissionierfahrzeug zwischen Kommissionierbereich und Verpackung – der Kommissionierer kann sich ganz auf das Wesentliche konzentrieren: das eigentliche Kommissionieren. Die eingesetzten Techniken haben sich bereits bei den automatisierten MX-X/MX-Q bewährt: vollautomatische Navigation per Magnetpunkt-Navigation (optional per Lasertriangulation), Sicherheit durch mobile Personenschutzanlagen (PSA) auf den Fahrzeugen, gekoppelt mit Sicherheitssystemen, die die Anwesenheit des Kommissionierers in der Kabine sicherstellen.


STILL CX-T – LEISTUNG ZIEHT IMMER.



Ihr wahres Potenzial entfalten Routenzüge erst in Kombination mit einer Automatisierung. Da ein Routenzug keinen selbstständigen Lastzyklus durchführen kann, liegt die Hauptanwendung, im Gegensatz zu anderen Fahrzeugen, im Transport von Gütern entlang fest definierter Fahrwege. Die vorgegebenen Strecken verfügen im Vergleich zu Lagerplätzen über eine geringere Anzahl von Haltestellen.

Diese geänderten Anforderungen erfordern auch andere Lösungsansätze bei der Automatisierung: Die Navigation der Schlepper erfolgt über eine Leitlinie, die alternativ optisch oder als aufgeklebter Magnetstreifen dargestellt werden kann. So sind zum einen keine permanenten Installationen am Boden notwendig, zum anderen können Anpassungen am Fahrkurs durch den Kunden selbst durchgeführt werden. Stopps an definierten Stellen, Schnittstellen zu übergelagerten Host-Systemen und automatisches Abkoppeln der Anhänger runden das Angebot ab.


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