Mit der eigenen Marke auf Expansionskurs

BUTLERS

Herausforderung: Gesteigertes Artikelsortiment und Filialnetz führten zu immer komplexeren Logistikprozessen. Folgen: ungleichmäßige Flottenauslastung.

Lösung: Materialflussanalyse und Flottenberatung. Ganzheitliches Flottenkonzept

Produkte: STILL Lifecycle Flotte


 

Durch ständig wechselnde Kollektionen ist besonders im Handel mit Dekorations-, Geschenk- und Lifestyle-Artikeln eine wirtschaftliche und reibungslose Inhouse-Logistik wichtig. Für das Europageschäft wurde darum auch im zentralen Auslieferungslager Neuss des Kölner Handelsunternehmens Butlers, gemeinsam mit dem Intralogistik Experten STILL, die Kommissionierungen und Transporte analysiert und neu gestaltet. Mit einem findigen Flottenkonzept wurden die Stapler standardisiert und die Verfügbarkeit der Geräte bei einer Reduzierung des Fuhrparks von 65 auf 55 Fahrzeuge deutlich gesteigert und so laufende Kosten eingespart.

Mit rund 150 Filialen im In- und Ausland, Tendenz steigend, strebt die Marke Butlers nach Expansion in Europa. Einen interessanten Wandel durchlebt die Wohnmarke aktuell durch ihren Erfolg im Onlineshop www.butlers.com, der im vergangenen Juni einen umfassenden Relaunch erfahren hat. In diesem werden auch ergänzende Sortimente wie beispielweise Möbelstücke, welche in den Filialen keinen Platz haben, angeboten und unterstützend in umfangreichen Katalogen durch ein Cross Channel Konzept vermarktet. Der Umsatz im Distanzhandel wird dabei auch im Ladengeschäft generiert werden.

Wachstum verlangt Reform der Staplerflotte

Sämtliche Artikel, von der Postkarte bis zum drei Meter breiten Möbelstück, werden mit den Flurförderzeugen von STILL transportiert.

Im Lauf der Jahre wurden mit dem größeren Artikelsortiment und durch mehr Filialen in Europa die Anforderungen im zentralen Auslieferungslager immer komplexer. Auf ein Durchschnittsalter von rund zehn Jahren nahm das Alter der Flurförderzeuge sowie deren Typenvielfalt ständig zu, und damit auch die Ausfallraten. Eine ungleichmäßige Flottenauslastung war die Folge. Um weiterhin die pünktliche Auslieferung garantieren zu können, mussten in Spitzenzeiten weitere Fahrzeuge für zusätzliches Personal angemietet werden.

Logistische Abläufe ganzheitlich betrachtet

Wegen der häufigen Reparaturen und Ausfallzeiten waren die ehemaligen Stapler unverhältnismäßig teuer und oftmals nicht verfügbar. Ziel der Flottenberatung war somit, Verfügbarkeit und Ergonomie der Fahrzeugflotte zu verbessern und die laufenden Kosten bei höherer Umschlagleistung zu reduzieren.

Zusammen mit dem STILL Beratungsteam für die Intralogistik wurde in einer intensiven, aber kurzen Phase sämtliche logistischen Abläufe in analytischer Vorgehensweise ganzheitlich betrachtet. Die Erfahrung der STILL Projektleiterin Marina Hein war hierbei besonders gefordert: „Mit der Analyse der IST-Situation haben wir zunächst Zahlen und Daten der logistischen Prozesse gesammelt, ausgewertet und beschrieben. Im zweiten Schritt wurden Konzepte erstellt und zusammen mit dem Logistikleiter von Butlers, Wolfgang Frank, diskutiert. Analysiert wurden nicht allein nur die Fahrzeuge, sondern auch die Prozesse im Wareneingang, Online- und Hauptlager, der Palettierung, Transport und Leerguthandling und Management der Kleinteile.“ Nach intensiver Diskussion resultierte das auf die Anforderungen bei Butlers zugeschnittene Flottenkonzept.

Findiges Flottenkonzept rechnet sich

Wolfgang Frank: „Mit der Lifecycle Flotte von STILL bekommen wir nahezu neuwertige Fahrzeuge, inklusive Wartung und Service. Auf saisonale Auftragsspitzen können wir mit zusätzlichen Staplern von STILL im Full-Service-Leasing flexibel reagieren. Sämtliche Einsätze werden mit den Fahrzeugen reibungslos erledigt.“ Marina Hein fügt an: „Dank unserer großen und vielfältigen Bestandsflotte können wir fast immer das richtige Gerät anbieten.“ Durch die zu den Prozessen passenden, ergonomischen und einheitlichen Fahrzeuge konnte die Anzahl der Stapler um 15 Prozent reduziert werden. „Das freigesetzte Personal kann anderweitig eingesetzt werden. Ferner haben wir bislang durch die personenbezogenen Übergaben der Stapler auch keine größeren Gewaltschäden verzeichnet“, ergänzt Wolfgang Frank. Bei der Lifecycle Flottenzusammenstellung wird zuerst der technische Zustand der gebrauchten Fahrzeuge durch die STILL Servicetechniker festgestellt. Nach der Fahrzeugreinigung, der Demontage der abgenutzten Teile, der Regeneration der Antriebsbatterie, der Lackiervorbereitung mit den Lackierungen sowie der Endmontage folgt ein Qualitätscheck.

Aktive Laststabilisierung, Energierückgewinnung, Blue-Q, Curve Speed Control und Safety Light

Alle Paletten lassen sich mit den verstellbaren Gabelzinken längs oder quer aufnehmen.

Je nach Mastausstattung und Hubgerüst hebt der FM-X aufgrund seiner hohen Resttragfähigkeit bis zu 1.000 Kilogramm in die oberste Regalhöhe. Für den schnelleren Palettenumschlag hat STILL die Schubmaststapler mit der Aktiven Laststabilisierung (ALS) ausgerüstet. In großen Höhen werden hierbei bei den Ein- und Auslagerungen über einen automatischen Ausgleichsimpuls auftretende Schwingungen schnell gestoppt. Michael Waury: „Um bis zu 80 Prozent lassen sich damit die Prozesszeiten am Regal verkürzen und so die Umschlagsgeschwindigkeit deutlich steigern.“ Beim Bremsen wird die Energie zurück gewonnen und ohne Leistungseinbußen per Knopfdruck mit dem Effizienzmodus „Blue-Q“ bis zu zehn Prozent Energie eingespart. Bei den Kurven-Fahrten sorgt die lenkwinkelabhängige Geschwindigkeitsregelung „Curve Speed Control“ mit einer automatischen und sanften Geschwindigkeitsreduzierung für mehr Sicherheit. Und das LED-basierte Safety-Light warnt mit einem auf den Boden projizierten Lichtstrahl vor nahenden Staplern. In anfahrgefährdeten Bereichen sind darüber hinaus durch eine zusätzliche Blechverkleidung die Chassis der FM-X für den harten Praxisalltag geschützt.

Erhöhte Verfügbarkeit der Flottenfahrzeuge

Durch Reduktion der Typenvielfalt mit Verbesserung der Ladekapazität der Batterien hat sich die Verfügbarkeit der Stapler deutlich erhöht. So wurden auch die Schubmaststapler durch FM-X Fahrzeuge der neusten Generation von STILL standardisiert.

 

Artikel, von der Postkarte bis zum drei Meter breiten Möbelstück, werden mit den Flurförderzeugen von STILL transportiert. Tagtäglich werden so bis zu 15.000 Positionen im Palettenlager und bis zu 120 Möbelstücke auf den mobilen Racks im Blocklager angefahren und kommissioniert. Früher mussten die Batterien alle acht Stunden gewechselt werden. Heute halten die neuen Batterien mindestens zwei Tage. Durch die Zuverlässigkeit der Stapler und verbesserte Ladekapazität der Batterien hat sich auch die Verfügbarkeit deutlich erhöht

Optimaler Service und Wartung

„Sehr zufrieden sind wir mit dem schnellen Service von STILL. Die Reaktionszeiten der Mechatroniker von STILL sind kurz, und die Reparaturarbeiten werden zügig durchgeführt. Falls doch einmal ein Gerät ausfallen sollte, können wir flexibel mit den Reserve-fahrzeugen von STILL reagieren“, resümiert Wolfgang Frank. Im Garantiefall entstehen keine weiteren Kosten, ansonsten wird stundenweise abgerechnet.

Ergonomie der Stapler verbessert

Nach einigen Optimierungen konnten viele Fahrzeugtypen, insbesondere die Schubmaststapler durch FM-X Fahrzeuge, die Kommissionierstapler durch EK-X Vertikal- Kommissionierer und CX-M Horizontal-Kommissionierer von STILL standardisiert werden. Alle Fahrzeugtypen besitzen einen komfortablen Einstieg sowie eine verbesserte Rückenentlastung. Für empfindliche Artikel, wie Stoffe, Gläser oder Tonträger, sind zusätzliche Ablagebehälter an den Kommissionierern angebracht, welche bei kleineren Remplern die Ware unversehrt lassen.

Fazit

In einem sich ständig verändernden Markt wird der Online-Anteil im Versandgeschäft in den nächsten Jahren weiter wachsen. Bei Butlers sind Entscheidungsfreude und kurze Wege somit auch zukünftig im zentralen Auslieferungslager besonders gefordert. Durch Reduktion der Typenvielfalt mit Verbesserung der Ladekapazität der Batterien hat sich die Verfügbarkeit der Stapler deutlich erhöht. So konnte der Fuhrpark um 15 Prozent reduziert werden. Wolfgang Frank: „Die Flottenoptimierung, auch mit Blick auf die Prozessoptimierungen, hat sich rundum gelohnt. Die Fahrer fühlen sich durch die verbesserte Ergonomie der STILL Fahrzeuge wohler als zuvor. Unterm Strich werden die Auslieferungen schneller und kostengünstiger durchgeführt.“

Zusätzliche Informationen

Die Fahrzeuge und Systeme, die bei BUTLERS eingesetzt werden, können Sie hier genauer kennenlernen:

STILL Lifecycle Flotte

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Jetzt den Anwenderbericht herunterladen:

STILL Intralogistik Anwenderbericht BUTLERS (1,12 MB)

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