Geschichte der Niederlassung Frankfurt

Aus kleinen Anfängen 1953 in einer angemieteten Wohnung in der Frankenallee hat sich die „Hessenfiliale“ des führenden europäischen Anbieters von Staplern und Lagertechnik zu einem wichtigen Standbein im Gesamtkonzern entwickelt. So haben 103 Mitarbeiter im Jahre 2008 einen Umsatz von über 46 Millionen Euro erzielt. Hinter dieser Entwicklung verbirgt sich der Absatz von ca.1000 Gebrauchtfahrzeugen und weit über 1.000 Elektro-, Diesel- und Treibgasfahrzeugen sowie Wagen, Schleppern und Lagertechnik-Neugeräten. Seit 2009 wurde das Portfolio durch ein weiteres Produkt ergänzt: Die Regallierung.

Seit 1982 residiert STILL in einem neu errichteten Gebäude in der Carl-Benz-Strasse. Dieser Standort wurde zuletzt 2002 durch eine zusätzliche Lagerhalle erweitert und umfasst heute 4.500 Quadratmeter. „Das ist ein beachtlicher Sprung, wenn man bedenkt, dass wir mit einer angemieteten Wohnung und anschließend mit einem Büro über einer Käse- und Sauerkrauthandlung angefangen haben“, schmunzelt Michael Süßenguth, seit März 2003 Leiter der Frankfurter Niederlassung. Auch wenn gerade die ersten Jahre am Main durch häufige Umzüge gekennzeichnet waren, in personeller Hinsicht herrschte ein hohes Maß an Kontinuität. Paul Voosen führte die Geschäfte von 1953 bis 1978, ihm folgte für die zweiten 25 Jahre Klaus Donath.

Dienstleistungen künftig im Focus

Ganz im Sinne der strategischen Ausrichtung des Gesamtkonzerns wollen die Frankfurter in Zukunft nicht nur Stapler und Lagertechnik anbieten, sondern sich noch stärker auf damit verbundene Dienstleistungen konzentrieren. Dazu gehören verschiedene Bausteine bei der Finanzierung wie Miete und Leasing oder im Service wie Wartung, Fahrerschulung oder Maschinenversicherung. „Auf diese Weise wollen wir nicht nur die Niederlassung Frankfurt weiter ausbauen, sondern auch die Basis für zusätzliche Beschäftigung schaffen“, so Süßenguth. Die Metropolregion Rhein-Main bietet trotz der nicht einfachen Wirtschaftssituation dafür gute Voraussetzungen. So kommen die Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen. Zu den Hauptabnehmern gehört die Automobil- und Zulieferindustrie, allen voran die Adam Opel AG in Rüsselsheim, GKN Driveline, Offenbach und der Lebensmittelhandel mit Konzernen wie Aldi, Globus oder REWE. Darüber hinaus spielt die Chemieindustrie hier eine große Rolle, zu den Still-Kunden gehören u.a. Aventis, Clariant und Infraserv, die im Hoechster- und im Chemiepark Wiesbaden ansässig sind.

Auch in den Bereichen Maschinenbau und vor allem Verkehrsbetriebe sind die Frankfurter „Stillisten“ zu Hause. So stehen Stapler, Schlepper und Lagergeräte vielfach am Frankfurter Flughafen und bei der Lufthansa, aber auch im weiteren Umfeld bei vielen Speditionen und Logistikdienstleistern im Einsatz. „Vor diesem Hintergrund sind wir von einer weiteren guten Entwicklung in Frankfurt überzeugt, schon heute gehört die Niederlassung zu einer unseren wichtigsten in Deutschland“