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07.05.2026

Digitale Flottenintelligenz

BLG LOGISTICS macht in Düsseldorf das STILL Smart Portal zum Leitinstrument seines Flottenmanagements

Branche: Seehafen- und Logistikdienstleistungen

Unternehmen: BLG LOGISTICS

Herausforderung: Digitales Flottenmanagement zur Sicherstellung der Inbound-Materialflüsse

Lösung: STILL Smart Portal für Fahrerfreigaben, Übersicht der Fahrzeugnutzung & -auslastung, Sicherheitsprüfungen sowie Koordinierung notwendiger Batteriewechsel

STILL Produkte: STILL Smart Portal sowie verschiedene STILL Flurförderzeuge

Die Fertigung eines deutschen Fahrzeugherstellers in Düsseldorf hält die BLG LOGISTICS mit einem der anspruchsvollsten Inbound-Materialflüsse am Laufen. Eine Flotte aus rund zwanzig Staplern versorgt im Sekundentakt die Produktion. Für die sichere Steuerung dieser Prozesse setzt BLG auf das STILL Smart Portal – und zeigt, wie sich Technik, Transparenz und operative Erfahrung zu einem robusten Gesamtsystem verbinden.

Wer die Halle am Düsseldorfer Standort von BLG LOGISTICS betritt, spürt sofort das Tempo und die Routine, mit der die Prozesse dort ablaufen. Stapler bewegen sich auf festen Bahnen, Batteriewechsel finden bis ins kleinste Detail durchorganisiert statt und auf den Monitoren flimmern Betriebsdaten. Die Abläufe sind eng verzahnt, jede Verzögerung würde sich unmittelbar in der Produktion eines deutschen Automobilherstellers auswirken.
Für die BLG-Verantwortlichen Kai Baumgarten, operativer Bereichsleiter, und Daniel Gutjahr, Senior Manager Operations Support, war klar, dass ein derart stark getakteter Standort eine digitale Flottenmanagement-Lösung benötigt, die nahtlos funktioniert. Keine Insellösungen, keine Änderungen an der Infrastruktur und keine großen Initial-Aufwendungen, um mit dem System schnell produktiv zu arbeiten. Die Entscheidung für das STILL Smart Portal fiel daher früh. Der Düsseldorfer Standort des Logistikdienstleisters bot die Möglichkeit, das System unmittelbar für alle STILL Flurförderzeuge einzuführen. „Uns ist wichtig, dass wir eine Lösung aus einer Hand bekommen. Angefangen beim Flurförderzeug über die Telematik und die Datenübertragung bis hin zur Flottenmanagement-Software“, betont Daniel Gutjahr.

Eine Plattform die stets live ist – und immer im Vordergrund steht

Während die Fahrzeuge über das Werksgelände rollen, bleibt im Leitstand das Smart Portal dauerhaft geöffnet. Die Bedienenden nutzen es, um Fahrerfreigaben zu verwalten, Fahrzeugaktivitäten wie zum Beispiel Fahrzeugnutzung & -auslastung oder Sicherheitsprüfungen einzusehen und notwendige Batteriewechsel zu koordinieren. Schon in den ersten Sekunden nach dem Login zeigt ein Dashboard, ob alle Fahrzeuge störungsfrei laufen und ausreichend Energiekapazität für ihre Aufgaben haben. „Hier ist es sehr gut, dass wir die Möglichkeit haben die Batterieladestände live einzusehen, um eine durchgehende Verfügbarkeit der Geräte sicherzustellen“, erläutert Kai Baumgarten.
Genau diese Klarheit ist für BLG entscheidend. Statt zwischen unterschiedlichen Systemen zu wechseln, entstehen im Smart Portal eindeutige Zustandsbilder der Flurförderzeuge: Betriebsstunden-Stände, Logbucheinträge von Fahrern, Batterieladestände und Wartungs-/Inspektions-Fälligkeiten sind sofort sichtbar. Die operativen Teams von BLG betonen, dass sie damit jederzeit nachvollziehen können, wie sich Verfügbarkeit und Auslastung der Flotte entwickeln.  Die digitale Plattform ist ein Leitinstrument, das den Standort im täglichen Rhythmus hält.

Rollen und Abläufe – ein integrierter Ansatz für BLG

Die Fahrer*innen identifizieren sich über RFID-Betriebsausweise, die BLG intern nutzt und die vollständig mit dem Smart Portal kompatibel sind. Sobald eine Karte hinterlegt ist, erhält die Person automatisch die passenden Zugriffsrechte für die STILL Flurförderzeuge. Dabei kann das Smart Portal individuell konfigurierbare Rollen definieren, z.B. können Fahrer*innen anhand ihre Fahr-Qualifikation unterschieden werden – z.B. Anfänger, Profis und Service-Techniker*innen.
In der Praxis bedeutet das, dass ein Fahrer nicht mehr jedem Fahrzeug einzeln zugeordnet werden muss, sondern dass durch die Pflege der Qualifikationen das Smart Portal eigenständig die richtigen Befugnisse gewährt. Durch diese Automatismen können auch neue Fahrzeuge oder neue Fahrer*innen schnell korrekt angelegt werden. “In der engen Zusammenarbeit mit der BLG haben wir versucht, die richtige Balance zwischen einer maximalen Erhöhung der Arbeitssicherheit und gleichzeitig möglichst geringem manuellen Aufwand für die operativen Team der BLG zu erreichen. Diese Kooperation mit unseren Kunden bei der Lösungsfindung ist uns wichtig”, sagt Philipp Schmidt, Director Digital Products & Sales Support STILL.

Pre-Shift-Checks: Sicherheit geht vor

Bevor ein*e Fahrer*in den Stapler startet, kann das Smart Portal über den Bordcomputer und das Fahrzeugdisplay eine Reihe digitaler Sicherheitsfragen vorschalten. Dieser Pre-Shift-Check lässt sich für jedes Fahrzeug individuell definieren.  Die Auswertung zeigt den Verantwortlichen, wer welche Abfragen bestätigt hat und in welchem Zustand sich das Fahrzeug zu Arbeitsbeginn befand.

Batteriewechselprozesse im Dauereinsatz – Smart Portal behält den Überblick 

Die Düsseldorfer Staplerflotte arbeitet überwiegend mit Blei-Säure-Wechselbatterien. Das Smart Portal liefert für diesen Batterietypen regelmäßig die Ladestände, so dass die BLG die Fahrzeuge zum richtigen Zeitpunkt zum Batteriewechsel schicken kann. Für eine zukünftige Nutzung von Lithium-Ionen-Batterien, die für die gesamte Intralogisitkflotte von STILL ebenfalls verfügbar ist, bietet das STILL Smart Portal sogar noch weitere Steuerungsmöglichkeiten: intelligente Ladeprozesse, priorisierte Ladepunkte und smarte Lastspitzenregelung. 
BLG setzt in Düsseldorf auf einen rollierenden Batteriewechselprozess. Mehrmals pro Stunde fährt ein Stapler in die Batteriewechselhalle, gibt eine leere Batterie ab und nimmt eine geladene mit. Hier zeigt sich ein zentraler Nutzen des STILL Smart Portal, das in Echtzeit signalisiert, wie stark die Batterieprofile auseinanderlaufen und verhindert einen Stau bei den Wechselvorgängen.
Die Verantwortlichen sehen an dieser Stelle Potenzial für weitere Funktionen. Insbesondere wünschen sie sich Wechselzählungen pro Gerät sowie Tagesprofile, die erkennen lassen, zu welchen Zeiten die Flotte die meisten Wechsel benötigt. STILL hat diesen Bedarf bereits aufgenommen – ein gelungenes Beispiel dafür, wie Feedback aus der Praxis in die Produktentwicklung einfließt. "Wir setzen bei STILL auf eine agile Arbeitsweise, d.h. wir hören unseren Kunden zu und nehmen neue Anforderungen auf, um die Lösungen kontinuierlich weiterzuentwickeln”, so Patrick Zittermann, Digitaler Experte STILL. 

Daten aus einer Quelle statt aus vielen Händen

Ein wesentlicher Grund für die Entscheidung zugunsten des Smart Portals war der Wunsch nach einer Datenbasis, die aus einem System kommt und nicht aus mehreren verschiedenen. BLG hatte in der Vergangenheit externe Telematikanbindungen genutzt, die regelmäßig zu Mehraufwand führten. Seriennummern, Gerätetypen, Betriebsstunden: All diese Informationen mussten manuell eingepflegt werden und waren fehleranfällig.
Heute sind diese Daten direkt im Smart Portal verfügbar – bereits bevor ein Fahrzeug in den Einsatz geht. Statt einzelne Parameter händisch einzutragen, können sich die Teams auf das konzentrieren, was den Standort wirklich bewegt: Die Steuerung der Abläufe. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass dies die Benutzerfreundlichkeit und somit die Akzeptanz durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutlich erhöht“, beschreibt Daniel Gutjahr.

Stabilität mit System

Im täglichen Betrieb zeigt sich, wie sehr sich das Smart Portal in die Abläufe eingefügt hat. Die Mitarbeiter*innen sehen die Zustände der Fahrzeuge ohne Verzögerung, erkennen Störungen früh und können die Batteriewechselprozesse antizipieren. Die administrative Arbeit ist einfacher geworden, weil Gerätenamen, Seriennummern und Berechtigungen sauber hinterlegt sind. Gleichzeitig bietet Smart Portal eine Transparenz, die den Gesamtprozess stabilisiert.
Laut BLG steht in Düsseldorf weniger der technologische „Wow-Effekt“ im Vordergrund, sondern ein funktionierender, verlässlicher Alltag. Das Smart Portal unterstützt dabei mit präzisen Auswertungen und stets aktuellen Daten. Genau das entspricht dem Anspruch eines Standortes, der wie ein gut geöltes Uhrwerk arbeiten muss. Dafür reicht laut Kai Baumgarten der Vorsatz „Wir tun unser Bestes“ bei weitem nicht aus. „Vielmehr müssen wir alles tun, was erforderlich ist, um unserem Kunden die beste Logistikdienstleitung anzubieten, die er benötigt, um im Markt erfolgreicher zu werden. Und das STILL Smart Portal gehört definitiv dazu!“, so der operative Bereichsleiter bei BLG.

Ein Blick nach vorn: Die Plattform wird zum Standard

BLG plant, dass alle neuen STILL-Flotten im Unternehmen künftig mit dem Smart Portal ausgestattet werden. Der Standort Düsseldorf ist damit die Blaupause für einheitliche Datenstrukturen und Prozessen.
Für STILL bedeutet das, dass das Smart Portal in Zukunft noch stärker zum zentralen Baustein der Kundenbeziehung wird. Für BLG bedeutet es eine Vereinheitlichung, die vor allem bei komplexen logistischen Netzwerken einen Vorteil schafft. Patrick Zittermann zur Zusammenarbeit mit BLG: “Wir sind sehr froh, dass wir mit der BLG einen Kunden für das Smart Portal gewinnen konnten, der mit uns zusammen den weiteren Weg gehen möchte, um das System kontinuierlich zu verbessern und zu einem integralen Bestandteil seiner Tätigkeiten zu machen.

Fazit

Das Beispiel aus der Praxis zeigt eindrucksvoll, welche Rolle ein digitales Flottenportal in hochfrequenten Logistikprozessen spielt. Die BLG LOGISTICS nutzt das STILL Smart Portal als präzises Werkzeug, das im Hintergrund verlässlich seinen Dienst tut. Es ist dieses Zusammenspiel aus positiven Erfahrungen im operativen Einsatz, technischer Integration und kontinuierlicher Weiterentwicklung, das dem BLG-Standort Sicherheit gibt – und das zeigt, wie digitale Transparenz in der Praxis wirkt, wenn sie nicht als Vision, sondern als Werkzeug gedacht wird.