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STILL Schmalgangstapler

 

Schmaler Gang

Hohe Umschlagleistung

Hochregallager in Kombination mit Schmalgangstaplern sorgen für vergleichbare Effizienzeffekte wie der Bau von Wolkenkratzern auf wertvollen Grundstücken: Teure Lagerflächen lassen sich durch höhere Regale und schmalere Gänge optimal ausnutzen. Im Zusammenspiel mit Schmalgangstaplern, die auf Wunsch automatisierbar sind, steigen auch die Umschlag- und Kommissionierleistung in ungeahnte Höhen. Ein weiterer Effizienzschlüssel sind die von STILL entwickelten und individuell auf die jeweilige Lagertopografie abgestimmten Assistenzsysteme. So reduziert beispielsweise die Aktive Laststabilisierung (ALS) Mastschwingungen und die Active Floor Compensation (AFC) gleicht vorhandene Bodenunebenheiten aus.

Das erste Hochregallager

Dreh- und fahrbare Hubgerüste in Regalgassen

1962 ist es so weit: Das erste deutsche Hochregallager nimmt seinen Betrieb auf – bei Bertelsmann in Gütersloh. Das Neue daran: Erstmals stehen dreh- und fahrbare Hubgerüste in jeder Regalgasse, an denen die Lastaufnahmegeräte nach oben und unten zu den Waren gefahren werden. Gesteuert wird dieser Vorläufer heutiger Schmalgangstapler manuell von einer Kabine am Hubgerüst. Die schienengeführten „Regalbediengeräte“ sind aber auch schon automatisiert über eine Lochkartensteuerung bedienbar. Außerdem lässt sich die Ein- und Auslagerungsvorrichtung gleichzeitig hoch oder runter und nach links oder rechts bewegen. Ergebnis: mehr Ein- und Auslagerungen in der gleichen Zeit im Vergleich zu bisherigen Lagerkonzepten – und damit ein deutlich steigender Warenumschlag. In den Folgejahren beginnen Hochregallager wie Pilze aus dem Boden zu schießen. Und STILL entwickelt sich zu einem gefragten Partner für die Realisierung und Bestückung dieser neuen Lagerwelten.

VNA
VNA

STILL stockt auf

Der Weg zum Schmalgangexperten

Einen weiteren großen Marktschub dieses Erfolgsprinzips bringt der 1979 erstmals vorgestellte Schmalgangstapler EFSG-MX. Er ist der Vorläufer der aktuellen MX-Baureihe von STILL. Die starke Position von STILL als Kompetenzpartner für vernetzte Material- und Informationsströme im Hochregallager wäre jedoch nicht denkbar ohne die Integration anderer Unternehmen, die in diesem Segment bereits Marktführer sind. So wird das Reutlinger Unternehmen Wagner in den 1990er Jahren Schritt für Schritt integriert und firmiert zunächst unter dem Namen STILL Wagner. Der Reutlinger Lagertechnikspezialist entwickelt unter anderem Kombiförderfahrzeuge, explosionsgeschützte Stapler und vor allem VNA-Schmalgangstapler (VNA – „very narrow aisle“). Denn Wagner erkennt bereits früh die operativen Vorteile, wenn der Bediener gemeinsam mit der Kabine nach oben zum gesuchten Lagerplatz im Hochregal fährt.

Erfolgsfaktor Schmalgangstapler

Der Hochhaus-Effizienzeffekt

Mit Hochregallagern erreicht man im Grunde den gleichen Effizienzeffekt wie beim Bau eines Hochhauses. Die mit dem Anstieg der Grundstückspreise zunehmend teurer werdenden Lagerflächen lassen sich durch höhere Regale und schmalere Gänge effizienter ausnutzen.

Doch wie lassen sich schnelle Ein- und Auslagerungen mit möglichst geringen Fehlerquoten in bis zu 18 Metern hohen Regalen bestmöglich umsetzen? Hier kommen individuell auf die jeweilige Lagertopografie angepasste Schmalgangstapler ins Spiel. In Verbindung mit innovativen Assistenzsystemen wie der Aktiven Laststabilisierung (ALS) zur Reduzierung von Mastschwingungen und der Active Floor Compensation (AFC), die Bodenunebenheiten ausgleicht, ergibt sich eine enorme Umschlagleistung.

VNA

Anhaltender Onlineboom

Effizienz und Flexibilität sind trumpf

Seit Jahren verzeichnet E-Commerce enorme Zuwachsraten. Damit nimmt auch die Nachfrage nach Schmalgangstaplern weiter zu – und ein Ende dieses Trends ist nicht abzusehen. Experten sind sich einig, dass die vom Onlineboom befeuerte Notwendigkeit schnelldrehender und oft kleinteiliger Warenströme nur durch Maßnahmen wie die konsequente Kombination von Hochregallagern mit individuell konfigurierten Schmalgangstaplern und intelligenten Automatisierungslösungen zu bewältigen ist. Zumal sich eine solche Lagerautomatisierung nahtlos an bereits automatisierte Prozessketten des Unternehmens anbinden lässt. Dabei bleibt die Flexibilität der Prozessgestaltung in jedem Fall gewährleistet, denn alle automatisierten Serienfahrzeuge von STILL lassen sich im Fall der Fälle jederzeit auch manuell bedienen.