160 Schülerinnen und Schüler erleben bei STILL einen Zukunftstag voller spannender Erlebnisse und Eindrücke
Mitmachen statt zuschauen
Schleifen, feilen, mithilfe von Virtual Reality erste Erfahrungen im Löten und Schweißen sammeln und mit dem Staplersimulator durch ein Lager steuern – das und vieles mehr erlebten 160 Hamburger Schülerinnen und Schüler, am Zukunftstag 2026 beim Intralogistikspezialisten STILL. Unter dem Motto „Erleben statt zuhören, mitmachen statt zuschauen“ bekamen sie praxisnahe Einblicke in die vielfältigen Aufgabenfelder und Berufsbilder der Intralogistik und hatten die seltene Gelegenheit, hinter die Kulissen eines international agierenden Unternehmens zu blicken.
Die jungen Gäste erwartete ein vielseitiges Programm zum Mitmachen, Ausprobieren und Erleben. Nach einer herzlichen Begrüßung durch Senior Vice President Human Resources Caroline Staudinger und STILL Ausbildungsleiter Jan Wehlen durchliefen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 9 insgesamt zehn unterschiedliche Stationen im Werk des Hamburger Traditionsunternehmens. Sie durften unter anderem eigene kleine Werkstücke aus Metall anfertigen, Kreisel und Miniaturstapler konstruieren, im Staplersimulator einen Schmalgangstapler durch ein Lager navigieren und sogar selbst das Löten und Schweißen ausprobieren – dank innovativer Virtual-Reality-Technologie vollkommen risikofrei und dennoch realitätsnah. Dabei erhielten die Schülerinnen und Schüler zukunftsweisende Einblicke in die Arbeitswelt von morgen und erlebten aus nächster Nähe, wie hochmoderne Technologien in der Industrie heute schon eingesetzt werden. „Am besten hat mir der Staplersimulator gefallen. Es war, als würde man wirklich in dem Fahrzeug sitzen und die meterhohen Regale hochfahren. Ich hätte nicht gedacht, dass man mit einem so großen Gerät so genaue Bewegungen machen kann“, berichtet Siebtklässler Jannis.
Auszubildende und Studierende gestalten den Zukunftstag
Durch den Tag begleitet wurden die 11- bis 17-Jährigen von einem engagierten Team aus rund 50 Auszubildenden und Dual Studierenden am Hamburger STILL Standort.
Traditionell sind sie es, die bei STILL den Zukunftstag inhaltlich und organisatorisch vorbereiten und durchführen – tatkräftig unterstützt von erfahrenen Meisterinnen, Meistern und Ausbildungsverantwortlichen von STILL. So ist der Zukunftstag auch für die jungen Erwachsenen ein spannendes Entwicklungsprojekt – Sie lernen, strukturiert und vorausschauend zu planen, im Team zusammenzuarbeiten und bereits Erlerntes anzuwenden. „An einem Projekt in der Größe und mit so vielen unterschiedlichen Details mitzuwirken, war eine tolle Erfahrung und hat viel Spaß gemacht“, berichtet Wirtschaftsingenieurs-Studentin Wienke Berrens, die gemeinsam mit Emil Grader, ebenfalls Student des Wirtschaftsingenieurswesens, an der Vorbereitung des diesjährigen Zukunftstages beteiligt war. „Neben den organisatorischen Herausforderungen wie der Anmeldung und Bewerbung hat es uns auch nochmal interessante Einblicke in Bereiche und Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen ermöglicht, mit denen wir sonst keine Berührungspunkte haben.“
Und für die jungen Gäste bedeutet es authentische Einblicke in die Ausbildungs- und Studienzeit bei STILL und einen Austausch auf Augenhöhe – mit jungen Menschen, die genau diese Zeit gerade selbst erleben. „Alle waren sehr nett, haben uns ganz viel gezeigt und erklärt“, sagt Henry (5. Klasse). „Sie haben von ihrer eigenen Ausbildung erzählt und was sie dabei jeden Tag machen und lernen. Das klang wirklich spannend und abwechslungsreich. Hier könnte ich mich auch wohlfühlen.“ Dieses Jahr waren beim Zukunftstag die Ausbildungsberufe Mechatronik, Industriemechanik, Konstruktionsmechanik und Zerspanungsmechanik vertreten sowie Industriekaufleute, Fachkräfte für Lagerlogistik und diverse duale Studiengänge. Neben den Studierenden bringen sich stets auch viele Bereiche und Abteilungen aktiv in die Gestaltung des Zukunftstages ein und ermöglichen den Schülerinnen und Schülern einzigartige Einblicke hinter die Kulissen und in den abwechslungsreichen Arbeitstag technischer Berufe. In der Zentralwerkstatt etwa dürfen die jungen Gäste den riesigen 3D-Drucker sowie Spezialgeräte wie eine Laserschneidemaschine oder eine CNC Dreh- und Fräsmaschine besichtigen.
„Für viele Schülerinnen und Schüler ist der Zukunftstag der erste Kontakt zur Berufswelt. Und den wollen wir natürlich so spannend, praxisnah und persönlich gestalten, wie möglich“, erklärt Jan Wehlen. „Gerade in technischen Berufen ergeben sich aktuell viele interessante Perspektiven und Möglichkeiten – für Jungs ebenso wie für Mädchen. Dies möchten wir unseren jungen Gästen gerne vermitteln und ihnen zudem einen kleinen Eindruck von dem familiären und wertschätzenden Miteinander bei STILL geben.“
Nachwuchsförderung als zentraler Baustein für Zukunftsfähigkeit
Die Förderung junger Talente hat bei STILL eine hohe Priorität. Der Zukunftstag bildet dafür eine wichtige Säule und ist seit über 20 Jahren fester Bestandteil der Nachwuchsstrategie. Damit leistet das Unternehmen einen aktiven Beitrag zur Berufsorientierung junger Menschen und investiert gleichzeitig in die Fachkräfte von morgen. „Wir verstehen Nachwuchsförderung als Investition in die Zukunft – sowohl in unsere eigene Wettbewerbsfähigkeit als auch in den Industriestandort Deutschland“, erklärt Caroline Staudinger. „Darüber hinaus verbindet STILL mit der Stadt Hamburg eine mehr als 100-jährige Geschichte. Wir empfinden es als unsere Verantwortung, Kindern und Jugendlichen in der Stadt attraktive Zukunftsaussichten für ihren Bildungs- und Berufsweg aufzuzeigen.“
Neben dem Zukunftstag engagiert sich STILL das ganze Jahr über mit vielfältigen Maßnahmen für die Nachwuchsgewinnung: Dazu zählen ein mehrfach ausgezeichnetes Ausbildungs- und Studienprogramm, enge Kooperationen mit Hamburger Schulen sowie dem Netzwerk SchuleWirtschaft, nordbord – dem MINT-Club für Kinder und Jugendliche und dem Verein deutscher Maschinenbau-Anstalten (VDMA).