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Wie smart ist die Intralogistik der Zukunft?

STILL schärft sein Markenprofil, denn: Kunden brauchen passgenaue und effiziente Lösungen. Dafür hat STILL die Megatrends der Zukunft im Blick. Der Intralogistikanbieter will die Bedürfnisse seiner Kunden hundertprozentig erfüllen und stellt dafür seine künftige Ausrichtung unter die Überschrift „smart“. Dahinter verbirgt sich ein ganzes Bündel von zukunftsweisenden Ideen.

Nichts ist so beständig wie der Wandel. Doch die Intralogistik hat sich in den vergangenen zehn Jahren besonders stark verändert, diesen Eindruck haben selbst langjährige Branchenkenner. „Das Auf und Ab wird schneller“, skizziert Frank Müller, Senior Vice President STILL Brand Management. Eine Herausforderung für die Kunden – und damit eine, auf die STILL Antworten finden möchte. „Wir haben den Wandel immer mitgeprägt“, betont Müller, „es ist eines der Erfolgsgeheimnisse von STILL, Antworten auf sich verändernde Anforderungen zu haben.“

Making Intralogistics Smart Together
Making Intralogistics Smart Together

„Making intralogistics smart. Together.“ So lautet die Überschrift, nach der STILL künftig die eigene Marke ausrichten will. „Smart“ ist ein überraschend vielschichtiges und vielfältiges Wort – wussten Sie, dass damit auch ein modisch-eleganter Kleidungsstil bezeichnet werden kann? Hier geht es aber natürlich um die andere Bedeutungsdimension von „smart“: Je nach Situation können damit pfiffige, kluge Personen gemeint sein oder auch trickreiche, raffinierte Ideen. Für Frank Müller ist vor allem der Aspekt entscheidend, einfallsreich zu sein – aber innerhalb dieses Rahmens eben auch: „Passend und effizient: Das ist smart!“ Im Mittelpunkt stehen für STILL Ideen, die einen sinnvollen und nachweisbaren Effekt für den Kunden haben. Müller sieht hier einen entscheidenden neuen Ansatz und fordert ein Umdenken: Lange Zeit habe „höher, schneller, weiter“ gegolten: Jedes neue Feature, jeder technische Zusatz sei als Zeichen von höherer Qualität interpretiert worden. Das gilt aus verschiedenen Gründen so uneingeschränkt nicht mehr, Nachhaltigkeit steht mehr denn je im Mittelpunkt. Auch hat die Welt in den vergangenen Jahren erlebt, wie verheerend Disruptionen sein können: unterbrochene Lieferketten, fehlende Rohstoffe, Energieknappheit oder Arbeitskräftemangel. „Plötzlich sind Teile nicht da, weil ein Supertanker im Suezkanal quer liegt“, erinnert Müller an den Zwischenfall im Frühling 2021. „Kunden müssen heutzutage schnell und flexibel reagieren.“


Effizient ist besser als überkomplex

Und das wiederum bedeutet: In solchen Fällen können einfache, simple Lösungen die „smartere“ Antwort sein als überkomplexe Systeme. „Nicht alles, was möglich ist, ist auch immer vernünftig“, unterstreicht Müller. Es kommt eben auf die jeweilige Situation an. Auf vielschichtige Herausforderungen gibt es keine allgemeingültige Antwort. Stattdessen muss das Ergebnis zu den Kundenanforderungen passen. Und hier wiederum kommt der Aspekt der Gemeinsamkeit ins Spiel, das „Together“. Das übergeordnete Ziel von STILL ist, entsprechend flexibel auf die Kundenwünsche zu reagieren. Skalierung ist dabei ein wichtiges Thema: Kunden wollen vielleicht mit einem einfachen Stapler einsteigen, der schnell zur Verfügung steht, aber auf jeden Fall die Möglichkeit haben, auf veränderte Anforderungen zu reagieren. „Sie wollen keine Abstriche bei Qualität, Sicherheit oder Service“, so Müller.

Classic-Line
Classic-Line
Xcellence Line
Xcellence Line

Diese Überlegungen sind Grundlage für die Entscheidung von STILL, künftig zwei Produktlinien anzubieten, die jeweils passgenau auf die Kundenanforderungen zugeschnitten sein werden: Die „Xcellence Line“ bietet fortschrittliche Technik, ist hochgradig individualisierbar und die Lösung für anspruchsvolle Einsätze. Die „Classic Line“ wiederum bietet Einstiegslösungen: Sie ist standardisiert, schnell verfügbar und preisgünstig. Nach und nach soll sie zu einem vollständigen Portfolio ausgebaut werden. „Die Classic Line ist die Antwort auf einfache, leichte Anwendungen und erlaubt uns damit auch, in neue Zielgruppen und Märkte vorzustoßen“, erläutert Müller.


Eine smarte Antwort auf Megatrends

E-Commerce ist zweifellos einer der Megatrends des vergangenen Jahrzehnts: eines jener Phänomene, die uns fast schon alltäglich erscheinen, tatsächlich aber innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit unglaublich disruptiv waren – und deren Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist. „Smart“ ist die Ausrichtung der Marke STILL auch deshalb, weil STILL damit eine vielschichtige Antwort liefert auf gleich mehrere dieser Megatrends und deren Auswirkungen.

Internationalisierung und Globalisierung zum Beispiel sind die Treiber exakt jener Prozesse, die dazu führen, dass unerwartete Unterbrechungen in einem Teil der Welt plötzlich Auswirkungen auf andere, weit entfernte Regionen haben. Hinzu kommt eine neue Art von Konkurrenz: „Unsere Kunden sind in den vergangenen fünf bis zehn Jahren wesentlich stärkerem Wettbewerbsdruck ausgesetzt“, sagt Müller. Sie konkurrieren im wahrsten Sinne des Wortes mit der ganzen Welt. „Sie müssen effizienter sein, zu geringeren Stückkosten produzieren“, bilanziert er, „dafür braucht es effiziente und schlanke logistische Lösungen, also: smarte Lösungen!“ STILL steht ihnen dabei als Partner zur Seite.

E-Commerce als Megatrend
E-Commerce als Megatrend

Automatisierung: Unkompliziert und einfach

Automatisierung ist ein anderer dieser Trends, der Dynamik entwickelt hat. Mehr als die Hälfte der STILL Kunden hat in einer Umfrage angegeben, manuelle Prozesse innerhalb der kommenden drei Jahre durch Automatisierung ersetzen zu wollen – aus der Sicht eines Produzenten also: unverzüglich. „Im Idealfall möchten Kunden ihre Automatisierung unkompliziert und einfach“, weiß Müller. Die Herausforderung: Nicht jeder verfügt über den Luxus, ein neues Lager zu konzipieren, das automatisierte Lösungen von vornherein im Blick hat – im Gegenteil. Insbesondere in Europa muss Automatisierung in bestehende Strukturen, also in bereits existierende Warenlager und deren Infrastruktur, eingepasst werden. Eine sogenannte „Brownfield“-Situation, im Gegensatz zur sprichwörtlichen „grünen Wiese“, dem „Greenfield“, auf dem sich frei planen lässt. Ein weiteres Beispiel, warum künftig Lösungen so entscheidend sind, welche die Anforderungen und Beschränkungen der Kunden im Blick haben – und warum es wichtig ist, dabei „gemeinsam“ zu handeln, also die Sicht des Kunden einzunehmen.

Automatisierung in der Lagerlogistik
Automatisierung in der Lagerlogistik

Warenlager, in denen Mitarbeitende zugegen sind, benötigen völlig andere Automatisierungsideen als jene, in denen ganze Bereiche abgesperrt werden können. Klar ist aber: Der Fachkräftemangel, der die Intralogistik teilweise noch stärker betrifft als manch andere Branchen, wird Automatisierung weiter befeuern. Und STILL ist als Marke selbstbewusst genug, auch hier mit passgenauen Lösungen punkten zu können. Unter anderem mit autonomen oder teilautonomen Fahrzeugen, die selbst Entscheidungen treffen können – und eben nicht davon abhängig sind, dass alle Bedingungen im Lager klinisch exakt auf ihre Automatisierungsroutinen zugeschnitten sind. Das bietet Vorteile auf mehreren Ebenen. Insbesondere auch, weil solche Lösungen leicht zu implementieren und anschließend gezielt skalierbar sind. Eine ideale Antwort auf Brownfield-Situationen also.


Nachhaltigkeit als Chance

Und schließlich das Thema Nachhaltigkeit. „Eine Herzensangelegenheit von STILL“, sagt Müller und weist darauf hin, dass die „Mission Zero Emission“ bereits 2015 ins Leben gerufen wurde: „Wir beschäftigen uns seit acht Jahren damit.“ Und dieser Erfahrungsvorsprung macht sich für eine zukunftsorientierte Markenausrichtung bezahlt. Denn wer zum Beispiel Zirkularität wirklich vorleben möchte, muss diese bei der Produktentwicklung von Anfang an konzeptionell mitdenken. STILL hat entsprechende Projekte bereits gestartet: „Die Idee, Materialien immer wieder zu verwenden, Cradle to Cradle, also vom Ursprung zum Ursprung, wurde anfangs belächelt“, erinnert sich Müller. „Heute lacht da keiner mehr drüber – die dringende Notwendigkeit ist für alle klar.“ Der Wandel zur Zirkularität sei vielleicht eine der größten Transformationswellen für Wirtschaft und Gesellschaft, so Müller: „Und wir sehen das als Chance.“ Für den nächsten RXE Elektrostapler existiert bereits eine Konzeptstudie, um ihn vom Design über die Produktion bis zum Einsatz beim Kunden zirkulär zu denken. Die in der Studie errechneten CO2-Einsparungen sind dabei äußerst vielversprechend.

Nachhaltigkeit
Quelle: https://www.still.de/unternehmen/nachhaltigkeit.html

Rundum gliedern sich andere Themenfelder an: intelligentes Energiemanagement bei Antrieben zum Beispiel. „Gerade heutzutage muss man aufpassen, dass man nicht unnötige Energie-Peaks kreiert“, weiß Müller. Smarte Ladegeräte können dabei helfen, Ladevorgänge intelligent zu steuern. STILL will für Kunden eine möglichst hohe Energieersparnis – und gleichzeitig garantieren, dass die Fahrzeuge voll verfügbar sind. Dazu passt auch, dass STILL sich schon seit fast 20 Jahren mit Brennstoffzellen-Technologie beschäftigt. „Wir sind vom Wasserstoff überzeugt“, bekräftigt Müller. STILL bringt im Herbst dieses Jahres eine eigene 24-V-Brennstoffzelle auf den Markt, damit Kunden Antrieb, Service und Flurförderzeuge aus einer Hand erhalten können.


Gemeinsam in die Zukunft

„Making intralogistics smart. Together.“ So lautet das Motto von STILL – und jedes Wort davon ist bedeutsam. Denn für STILL steht fest, dass „smart“ nur „together“ geht, der Begriff „gemeinsam“ ist gewissermaßen die Quintessenz von „smart“: für jeden Kunden passgenaue und effiziente Lösungen. Frank Müller ist sich sicher: „Solche Lösungen sind genau das, was unsere Märkte brauchen. STILL wird der verlässliche Partner der Zukunft bleiben.“

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