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Flexibel und sicher – ein Widerspruch?

Flexibel und sicher

Welche Anforderungen hat ein zunehmend automatisiertes Lager an die Sicherheit – und welche Hürden müssen für Lösungen wie 5G überwunden werden? Vier Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen der Logistik diskutieren bei „Thesen am Tresen“ über Sicherheit im Warenlager – und was Datennetze damit zu tun haben.  


Der Zaun ist weg. Lange Zeit arbeiteten Roboter und automatisierte Systeme in abgetrennten Bereichen – heute assistieren sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Lager direkt. „Aber sobald Mensch und Technologie gemeinsam auf einer Fläche arbeiten, braucht es Sicherheitssysteme“, sagt Andreas Höll, Technical Industry Manager bei SICK. Die wiederum müssen teils individuell entworfen werden, sind kostspielig – und wären nicht notwendig, wenn das Lager vollautomatisiert ist. Davon aber ist die Intralogistik noch ein Stück entfernt. Ihre Herausforderung: Viele Prozesse sind zu komplex und zu vielseitig, um komplett automatisiert zu werden. Die wenigsten Warenlager lagern ausschließlich würfelförmige Produkte, die leicht von Robotern zu handhaben sind. „Wir wollen autonom sein, autonom werden, aber die menschliche Hand kann man nicht so einfach ersetzen“, sagt Ansgar Bergmann, Projektmanager im Bereich Technologie und Innovation.

„Sicherheitstechnik neu denken“

Andreas Höll
Andreas Höll, Technical Industry Manager bei SICK

Die Debatte ist Teil von „Thesen am Tresen“, einer mehrteiligen Diskussionsrunde, die STILL im Rahmen des Deutschen Logistik Kongresses